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Reh mit Pfeil und Bogen gewildert: Polizei sucht nach Täter

Jagdbogen-FK © Stefan Malloch Photography
Mit einem Pfeil wurde das Bockkitz erlegt (Symbolbild)

Im Klingensteiner Wald, direkt an der Stadt Ulm gelegen, scheint ein Wilderer sein Unwesen zu treiben. Am Montagnachmittag zog ein Jagdhund seine Führerin während des Nachmittagsspaziergangs ins Gebüsch, bis die beiden vor einem toten Bockkitz lagen.

Das kräftige Stück hatte eine tiefe Schnittverletzung zwischen den letzen beiden Rippenbögen. Der zuständige Förster der unteren Forstverwaltung Ulm, Tobias Glöggler, geht deswegen von einem Pfeil als Erlegungsinstrument aus. „Anders können wir uns die Verletzung nicht erklären“, so Glöggler.

Es konnten keine Fußspuren gefunden werden

Gemeinsam brachen die Jägerin und Glöggler das Kitz auf. Das Gescheide war noch warm, die Totenstarre noch nicht eingetreten. „Wir haben im Schnee weiträumig nach Fußspuren gesucht, konnten aber leider keine finden“, resümiert Glöggler. Man hofft nun auf Hinweise aus der Bevölkerung. Der stadtnahe Wald ist oft gut besucht.

Erste Hinweise sind bereits eingegangen, bestätigte Jürgen Rampf, Pressesprecher des Polizeipräsidium Ulm, gegenüber der Redaktion. Die Polizei ermittelt nun wegen Jagdwilderei. Laut Glöggler sei es der erste Fall der Wilderei im Klingensteiner Wald.


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