Reh aus Kanal gerettet


Ein Jährlingsbock, der in den Kölner Randkanal gefallen war, musste von der Feuerwehr gerettet werden. Obwohl der Wasserstand sehr niedrig war und das Tier auf dem Grund stehen konnte, war es ihm nicht möglich, die glatte Böschung zu erklimmen. Passanten verständigten die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte vom Löschzug Stommeln und der hauptamtlichen Wache Pulheim bauten aus Leitern eine Sperre. Drei Feuerwehrleute stiegen an Leinen gesichert in den Kanal (Foto Feuerwehr Pulheim).
Als das Reh in die Nähe kam und die Menschen im Kanal erkannte, versuchte es umzukehren und zu entkommen. Zwei weitere Feuerwehrkräfte trieben es mit einer Leine weiter in Richtung Sperre. Ein Feuerwehrmann griff zu, dabei fielen beide ins Wasser. Dank der Sicherungsleine konnte der Feuerwehrmann mit dem Reh auf dem Arm die Böschung erklimmen. Der unverletzte Bock wurde am Waldrand in die freie Wildbahn entlassen. An dem Einsatz waren 20 Einsatzkräfte beteiligt. Feuerwehr Pulheim

Fangen, Bergen, Freilassen: Ein etwas anderer Einsatz

Nachdem es gelungen war, das Böckchen zu fassen, ging es mit vereinten Kräften endlich aufwärts. Foto: Feuerwehr Pulheim