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Reh gewildert: Wilderer nutzt Armbrust oder Sportbogen

Armbrust-Jagd © korchemkin – stock.adobe.com
Ob mit einer Armbrust oder mit einem Bogen geschossen wurde, ist unklar.

Zwischen dem 14. und 15. Juli wilderten in der Nähe von Hermersberg (Rheinland-Pfalz) unbekannte Täter einen Rehbock. Wie die Polizei gegenüber der Redaktion erklärte, war der Bock vermutlich mit einer Armbrust oder einen Sportbogen erlegt worden. Das hätten Untersuchungen des Einschuss- und Wundkanals ergeben. Der Pfeil bzw. der Bolzen wurde wohl von den Tätern zur Spurenbeseitigung mitgenommen, der Rehbock aufgebrochen zurückgelassen.

Bisher gibt es keine vergleichbaren Fälle in der Region

Wie ein Polizeisprecher angab, seien die Organe um den Bock herum verteilt gewesen, gefehlt hätte jedoch nichts. Auch die Trophäe hatten der/die Täter nicht mitgenommen. Der zuständige Jagdpächter hat Anzeige erstattet. Vergleichbare Fälle habe es in der Region bisher nicht gegeben, so der Sprecher weiter. Es wird um Täterhinweise an die Kriminalpolizei Pirmasens unter 06331-5200 gebeten.


Kathrin Führes geboren in Lingen, Jagdschein seit 2014, hat nach dem Abitur Forstwissenschaft an der TU München studiert und ist nun seit 2015 bei der PIRSCH.
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