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Reh gewildert? Fall nimmt kuriose Wendung

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Kathrin Führes
am
Dienstag, 06.04.2021 - 17:21
Rehbock-tot-Fruehling © stylefoto24 - stock.adobe.com
Ein Jagdausübungsberechtigter hatte das tote Reh gefunden (Symbolbild).

Ende März wurde in Haselünne (Landkreis Emsland/ Niedersachsen) ein mutmaßlich gewilderter Rehbock aufgefunden. Wie die Polizei mitteilte, wurde der Bock „nachweislich“ mit einem Schuss aus einer großkalibrigen Waffe und innerhalb der Schonzeit erlegt. Ein Jagdberechtigter hatte das Tier an einer Straße entdeckt. Die Beamten ermittelten daraufhin wegen Wilderei und suchten nach Zeugen für den Vorfall.

Fall konnte kurz darauf aufgeklärt werden

Einen Tag später gab es dann jedoch Entwarnung. Nicht ein Wilderer, sondern ein Polizist hatte den Bock getötet. Das Stück sei zuvor in einem Wildunfall verwickelt gewesen und wurde von einem Beamten „fachgerecht durch einen Schuss von seinen Leiden erlöst“.

Wie in solchen Fällen üblich, habe man das Tier für die Abholung durch den Jagdberechtigten zurückgelassen, teilte die Polizeiinspektion Emsland weiter mit. Die Unfallmeldung sei parallel zur Anzeige der mutmaßlichen Wilderei bearbeitet worden. Beide Vorfälle wurden erst zu einem späteren Zeitpunkt zusammengeführt und konnten somit aufgeklärt werden.


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