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Reh in Freibad von Wolf gerissen?

Das gerissene Reh wurde auf einer Liegewiese im Rosenbad gefunden.


Ein totes Reh wurde am morgen des 5. April im Rosenbad in der Samtgemeinde Beversen (Landkreis Uelzen, Niedersachsen) gefunden. Möglicherweise wurde es von einem Wolf gerissen. Wie Jörg Nolting, Pressesprecher der Gemeinde gegenüber der Redaktion bekannt gab, wurde der Kadaver von einer Mitarbeiterin des Bauhofs entdeckt. Der herbeigerufene Wolfsberater, Klaus Bullerjahn erklärte, er habe Wolfstypische Rissspuren festgestellt, könne aber nicht ausschließen, dass ein Hund der Täter war. Es sei nicht klar, ob eine DNS – Untersuchung Klarheit bringen kann, weil es in der Nacht stark geregnet habe und das Reh total aufgeweicht gewesen sei, so Bullerjahn weiter. Er halte es jedoch nicht für außergewöhnlich, dass sich im Freibad Wildtiere außerhalb der Badesaison aufhalten.

Bürger sollen informiert werden

Das Bad grenzt direkt an offene Landschaft und ist abgezäunt, über einen Bach ist jedoch ein Zugang möglich. Der Badebetrieb startet am 1. Mai. Bislang plane man keine besonderen Vorkehrungen, so Nolting. Der Vorfall werde allerdings ans Land übergeben. Möglicherweise werde die bislang offene Stelle noch abgezäunt. Im Mai plane man eine Informationsveranstaltung mit dem Bürgermeister und Wolfsberater zu dem Thema, um die Anwohner aufzuklären.


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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