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Reh flüchtet in Garage

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Montag, 08.12.2014 - 01:00
Der etwas andere Tiertransport: Otto Thiekötter (r.) verlädt das Reh. Foto: H.Jungmann © H.Jungmann

Erstaunt war ein Anwohner aus Nettetal (Kreis Viersen in Nordrhein-Westfalen) als er sein Auto parken wollte: Seine Garage war bereits von einem Reh besetzt. Um das Tier zu schützen, schloss er schnell das Tor. Die richtige Entscheidung, denn kurz zuvor wäre das Reh beinahe angefahren worden, wie die Polizei berichtete. Diese wurde vom Anwohner verständigt. „Wir haben über die Leitstelle einen Jagdausübungsberechtigten zu Hilfe gerufen, damit war unsere Arbeit vor Ort getan“, sagte Polizist Klaus Siebels gegenüber jagderleben.
Der Jäger Otto Thiekötter war kurz darauf mit einem Gehilfen zur Stelle. Gemeinsam fingen sie das Reh ein, fixierten vorsichtig die Läufe und brachten es zurück ins Revier. „Allein in den letzten drei Wochen wurden im Revier vier Tiere überfahren. So etwas ist jedoch das erste Mal passiert“, erklärte Thiekötter. Auf die Ursache für den Irrweg angesprochen konnte der Waidmann nur spekulierten: „Ob das Reh nun von Spaziergängern, Hunden oder Maschinenlärm einer nahegelegenen Baumschule aufgeschreckt wurde, kann man nur vermuten.“
MH