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Regierung will neues Jagdgesetz

Künftig nur noch mit Dummy? Foto: BS<br> © BS

Die Rot-Grüne Landesregierung in Nordrhein-Westfalen plant bis spätestens 2013 das Landesjagdgesetz zu novellieren und dabei die Ausbildung von Junghunden an lebendigen Wild zu verbieten. Das Umweltministerium um Johannes Remmel (Grüne) kritisiert vorwiegend Schliefanlagen mit lebenden Füchsen, sowie das flugunfähig machen von Enten mit Papiermanschetten. Christian Junge, zuständig für das Referat Jagdwesen im Landesjagdverband NRW, sagt dazu: "Wir sind rechtlich und moralisch verpflichtet, unsere Jagdhunde best möglich auszubilden." Aus der Sicht des Verbandes gibt es "keinerlei brauchbare Alternativen" zur "lebenden Ente". Dass das Verfahren tierschutzrechtlich unbedenklich ist, bestätigte höchstgerichtlich vor einiger Zeit das Oberverwaltungsgericht Münster. Junge hofft, dass vor der Verfassung eines Gesetzesentwurfes der LJV NRW angehört und als beratendes Mitglied in die Verhandlungen einbezogen wird. BS