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Rechtssicherheit zur Wildbeobachtung

Wildkameras sind auch weiter in Rheinland-Pfalz erlaubt. Foto: EM © EM

Auch in Zukunft ist den rheinlandpfälzischen Jägern die Wildbeobachtung durch Fotofallen in ihren Revieren möglich. Nach „sehr konstruktiven Gesprächen mit dem Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz (LfDI)“, so der LJV-Vizepräsident und Justiziar Dieter Mahr, konnte der Landesjagdverband dies heute (2. September 2016) vermelden. Mahr hebt die neuen Richtlinien sogar als wohltuend gegenüber denen in anderen Bundesländern hervor. So herrscht etwa im Saarland eine Meldepflicht für das Betreiben einer Kamera, im Landesbetrieb HessenForst ist der Einsatz gänzlich verboten.
Die Vorgaben besagen, dass die Waidleute die Fotofallen nur noch im Einzelbildmodus (keine Bilderserien oder Videos) verwenden dürfen, um so „durchschnittliche Waldbesucher“ nicht mehrfach abzulichten. Der Einsatz ist auf die Benutzung abseits von Wegen beschränkt. Außerdem soll der Aufnahemwinkel so gewählt sein, dass Personen möglichst nicht fotografiert werden. Bilder von Spaziergängern sind unverzüglich zu löschen, eine Ausnahme sind zufällig aufgenommene Straftaten. Die vollständige Richtlinie finden Sie auf der Homepage des LJV www.ljv-rlp.de.
RW