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Rechte der Grundeigentümer stärken

Wenn einzelne Landesjagdgesetze novelliert werden, müssen die Rechte der Grundeigentümer bewahrt und gestärkt werden. Diese einhellige Position bezogen die Mitglieder der Bundesarbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer (BAGJE) auf ihrer diesjährigen Jagdrechts- und Frühjahrstagung in Kassel.
Hintergrund sind die Bestrebungen einiger Bundesländer wie Rheinland-Pfalz und Saarland, ihre durch die Föderalismusreform gewonnenen Kompetenzen zu nutzen und die Landesjagdgesetzgebung zu überarbeiten. BAGJE-Vorsitzender Bernhard Haase (Foto: BAGJE) bekräftigte, dass jede Änderung bewährter Regelungen inhaltlich gut begründet sein müsse. Eine Novellierung nur mit dem Ziel, dem Gesetz den Stempel "modern" aufzudrücken, lehne er ab. Hinsichtlich der Regelungen zur Abschussplanung forderten die Teilnehmer eine stärkere Einbeziehung der Grundeigentümer. Auch wenn die Abschussplanung auf Ebene der Hegegemeinschaften vorgenommen würde, müssten die Grundeigentümer dort mit Sitz und Stimme vertreten sein. Trotzdem dürfe sich der Staat in dem Verfahren nicht vollständig seiner Verantwortung entziehen, da es sich bei der Wildbewirtschaftung um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe handele. BAGJE