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Rebhuhn und Co: Immer weniger Vögel im Offenland

Rebhuhn © Erich Marek
Gerade das Rebhuhn und andere Offenlandarten sind deutlich zurückgegangen.

Die Zahl der Vögel im Offenland ist in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen. Dies geht aus einer Pressemitteilung des Bundesamts für Naturschutz (BfN) zur neu erschienenen Publikation „Vögel in Deutschland“ von BfN, Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarte und dem Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) hervor.

Über sieben Millionen Brutpaare weniger

Demnach sei der Besatz von 1992 bis 2016 um mehr als sieben Million Brutpaare zurückgegangen. Dies entspricht einem Verlust von etwa acht Prozent. Vor allem einige Arten des Offenlands sind enorm bedroht. Kiebitz, Rebhuhn, Uferschnepfe und Bekassine seien unter anderem dramatisch zurückgegangen.

Im Wald mehr Vögel

„Manche Arten der Agrarlandschaft sind mittlerweile so selten geworden, dass sie über weite Bereiche unserer Landschaften gar nicht mehr anzutreffen sind, wie zum Beispiel der Vogel des Jahres 2020, die Turteltaube“, wird Bernd Hälterlein, Vorsitzender des DDA zitiert. Eine erfreuliche Entwicklung wurde aber dennoch festgestellt. In Wald und Siedlungsbereichen nahmen die Vogelbesätze über die vergangenen Jahre spürbar zu. PM/SBA


Redaktion jagderleben
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