Home News (Real-)Satire: Offener Brief an Konstanze M.

(Real-)Satire: Offener Brief an Konstanze M.

Ausriss aus der Homepage der "Berliner Zeitung" mit dem Bericht über Konstanze M. Foto: BZ © BZ

Dabei müssen die gutherzigen Gutmenschen stets auf der Hut vor den ebenfalls patrouillierenden Förstern sein, die bis zu 1500 Euro Bußgeld für das Sauenmästen verhängen können. Konstanze M. ist das egal: "Die Sauen sollen es gut haben", verkündete sie in der B.Z. Das sei ihr wichtiger als jeder Urlaub. Jeden Tag bringt sie acht Kilo Mais, Getreide, Kartoffeln und Brot in ihr "Revier" am Grunewaldturm. Laut B.Z. warten dann schon etwa 20 Sauen und 40 Frischlingen auf sie, die das Mitgebrachte schmatzend verzehren. SE

Ein eindeutiges Angebot...


Der Berichterstatter leitete den Link auf diese Nachricht an einige Jagdfreunde weiter. Einer derselben, der einschlägig bekannte Nils B. verfasste daraufhin ein Schreiben, das wir im folgenden ungekürzt und unkommentiert veröffentlichen (bei dem in dem Schreiben erwähnten, ebenfalls einschlägig bekannten Mark M. handelt es sich um einen weiteren, gemeinsamen Jagdfreund):

"Morgen Stephan, haste nicht die Anschrift von der netten Frau? Wenn ja, bitte weiterleiten. Die kann uns jede Menge Arbeit ersparen und kostet nicht mal was. Irre! Ich will die unbedingt kennenlernen.

Hey Konstanze M, das ist schon ärgerlich, diese Intoleranz bei den Bouletten! Lass den Quatsch da sein! Komm lieber in unser Revier, da kannste das Zeug ohne Stress verteilen - jeden Tag. Mit freundlichem Gruß Nils B."

PS: Aber mal ganz ersthaft, Mark: Wir sollten mal über eine Annonce in der Berliner Zeitung nachdenken. Eventuell läßt sich ja ein Meschugger finden, der jeden Tag für uns gratis kirrt. Dabei kann er dann gleich die Speicher in den Wildkameras wechseln. "