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Qualvoll verendet

So wurde die Luchsin aufgefunden. Foto: Amt für Raum und Wald


Entdeckt hatte die Katze ein Bauer am Ettenberg bei Schwellbrunn im Schweizer Kanton Appenzell Ausserrhoden. Das bereits verendete Pinselohr wies eine Verletzung am rechten Hinterlauf auf, weshalb es zur Abklärung der Todesursache an die Abteilung für Fisch- und Wildtiermedizin der Universität Bern verbracht wurde. Wie das Amt für Raum und Wald jetzt in einer Pressemitteilung verkündet, habe man kein Projektil oder Reste davon finden können, dennoch gehen die Experten davon aus, dass jemand mit einem Kleinkaliber auf das junge Tier (zweites Lebensjahr) geschossen hat. Der Schuss sei nicht sofort tödlich gewesen, sodass der Luchs langsam und qualvoll verendet sei. Die Jagdverwaltung verurteilte die Tat und zeigte den Vorfall bei der Staatsanwaltschaft an.
Zwischen 2001 und 2008 wurden die Raubtiere in die Nordostschweiz umgesiedelt. Es sei nun das erste Mal seit der Wiederansiedlung, dass im Appenzellerland ein Luchs gewildert wurde.
PM/BS