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Protest gegen Jagdverordnung wächst

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Donnerstag, 24.09.2015 - 02:10
Ihre Unterschrift kann das Schicksal der hessischen Jagd besiegeln: Umweltministerin Priska Hinz. Foto: HSTK/HMUKLV © HSTK/HMUKLV
Ihre Unterschrift kann das Schicksal der hessischen Jagd besiegeln: Umweltministerin Priska Hinz. Foto: HSTK/HMUKLV

Es ist die SPD, für die es keine „ausreichend sachliche oder fachliche Begründung für eine Änderung der Jagdzeiten gibt“, heißt es in dem „Dringlichen Antrag“. Die bestehende Regelung habe sich bewährt. Sie erhalte die "gewünschte nachhaltige Balance in der forstlichen Tierwelt, während die vorgesehenen Neuregelungen keine Verbesserung erkennen ließen". Vielmehr würde mit der Novelle ein Ungleichgewicht innerhalb der Wildbestände mit Schäden in der Natur und Forstwirtschaft führen.
Doch Zweifel kommen nicht nur aus der Opposition. Wie der Pressesprecher des LJV Hessen, Dr. Klaus Röther, gegenüber jagderleben berichtete, bekommt Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) jetzt auch vom Koalitionspartner Gegenwind. Stimmen der CDU würden fordern, dass sich erneut der Umweltausschuss und das Kabinett nach Eingang der Stellungnahmen (28. September) mit der geplanten Jagdverordnung befassen sollen. Dadurch könnten noch deutliche Änderungen an dem Verordnungs-Entwurf vorgenommen werden, so die Hoffnung des LJV. Demonstriert wird am kommenden Samstag dennoch (siehe Link unten).
BS

Demo-Aufruf des LJV und DJV gegen die geplante Jagdverordnung!