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"Problemwölfe" sollen in Brandenburg leichter entnommen werden

Wolf-passierend © Erich Marek
Die neue Wolfsverordnung ermöglicht den leichteren Abschuss von „Problemwölfen“ in Brandenburg.

Am vergangenen Donnerstag haben die Landtagsabgeordneten in Brandenburg einen Antrag beschlossen, welcher die Landesregierung auffordert, die Brandenburger Wolfsverordnung zu verändern. Der Abschuss von "Problemwölfen" soll zukünftig erleichtert werden. Jäger und Landwirte sollen nun nicht mehr auf die Zuordnung eines Schadens zu einem individuellen Wolf warten müssen. Der Antrag wurde von den Rot-Rot-Grünen Koalitionsfraktionen gestellt und mit großer Mehrheit beschlossen.

„Wenn die Wölfe nachts diesen Wolfsschutz überwinden und das in einem räumlichen und zeitlichen Zusammenhang wiederholt, dann wird dieser Wolf auch entnommen werden“, sagte Landwirtschaftsminister Axel Vogel (Grüne) dazu im Landtag. „Und dann wird nicht nur der eine entnommen, sondern wenn die Übergriffe nicht aufhören wird auch der zweite und der dritte und der vierte entnommen werden. Und genau das ist der Regelungsinhalt und dazu stehe ich auch.“


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