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„Problemhirsch“: Jäger erlegen Damwild auf Autobahn

Damhirsch-fluechtend © majata - stock.adobe.com
Mehrere Tage irrte der Damhirsch an der Autobahn entlang (Symbolbild).

Seit mehreren Tage meldeten immer wieder Autofahrer einen Damhirsch am Rande der A 215 im Kreis Redensburg-Eckernförde (Schleswig-Holstein). Die alarmierten Beamten konnten den Hirsch trotz intensiver Suche, auch mit Wärmebildkameras, nicht ausfindig machen. Das Stück Wild betrat jedoch laut Augenzeugen nie die Fahrbahn, blieb stets am Straßenrand.

Hirsch gerät auf Fahrbahn

Am Montagabend änderte sich die Situation jedoch. Mehrere Autofahrer meldeten der Polizei, dass der Damhirsch erneut gesichtet wurde und sich dieses mal sogar auf der Fahrbahn befand. Die Beamten des Polizei-Autobahnreviers Neumünster veranlassten daraufhin gegen 23 Uhr die Vollsperrung der A 215. Auch wurden zwei örtliche Jagdausübungsberechtigte um Hilfe gebeten. Schon nach kurzer Zeit konnte einer der Jäger dem Hirsch einen Schuss antragen und den „Problemhirsch“ erlegen. Warum der Damhirsch sich im Bereich der Autobahn aufhielt und ob dieser über eine Zufahrt oder durch ein Loch im Zaun dorthin gelangte, ist unbekannt. Die Polizei betonte in einer Pressemitteilung, dass auch Autobahnen nicht wildfrei sind und gerade bei Dunkelheit oder schlechter Sicht mit angepasster Geschwindigkeit zu fahren ist.


Kathrin Führes geboren in Lingen, Jagdschein seit 2014, hat nach dem Abitur Forstwissenschaft an der TU München studiert und ist nun seit 2015 bei der PIRSCH.
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