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Problembär M13 erlegt

Der betäubte Braunbär "M13" bei einer früheren Besenderungs-Aktion. Foto: Amt für Jagd und Fischerei Graubünden © Amt für Jagd und Fischerei Graubünden

Aus der diesbezüglichen Pressemitteilung geht hervor, man habe sich zu diesem Schritt entschlossen, da M13 im Oktober und November 2012 häufiger in Wohngebieten auftauchte und sogar in ein Haus eingedrungen war um nach Nahrung zu suchen. Man stufte ihn deshalb schon vergangenes Jahr als "Problembär" ein.
Da M13 mit einem Sender ausgestattet ist, konnte man dessen Wanderungen genau nachverfolgen. Auch jetzt nach dem Winterschlaf zeigte der Petz keinerlei Scheu. Vergrämungsversuche erbrachten nicht die erwünschte Wirkung. Der junge Braunbär wurde damit obwohl er sich laut Behördenangaben nie aggressiv verhielt zum Sicherheitsrisiko, was einen Abschuss nach "Konzept Bär Schweiz" unausweichlich werden ließ.
M13 erlangte im vergangenem Jahr Berühmtheit, als er den Zusammenstoß mit einem Zug überlebte und die Polizei zu einer Leiche im Wald führte. Schon damals hatte er "Verhaltensauffälligkeiten" gezeigt.
MW

Link: Hintergründe und Konsequenzen des Abschusses