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Private 'Ermittler' im Revier

Eine der illegalen Fallen: Diese  war sogar mit einer Locktaube bestückt. Foto: KGV © KGV

In einer groß angelegten Aktion durchforsteten in den letzten Tagen Anhänger der Tierschutzorganisation "Komitee gegen den Vogelmord e.V." in Nordrhein-Westfalen 40 "verdächtige" Reviere, wie Axel Hirschfeld, Pressesprecher des Vereins gegenüber der Redaktion berichtete. Schwerpunktmäßig waren die Tierrechtler im Münsterland unterwegs.
Insgesamt waren 14 Vogelschützer und acht Polizeibeamte an der, von der Organisation so genannte, "Operation Problemrevier" beteiligt. Bei ihrer "Offensive" wurden laut eigenen Angaben 18 illegale Fallen (unter anderem verbotene Totschlag-, Scheren- und Leiterfallen) sowie sieben verendete Bussarde dokumentiert. Wie der Verein berichtet, sollen die toten Greifvögel vergiftet worden sein.
Polizei und Jagdbehörde leiteten 15 Straf- und Ordnungswidrigkeitsverfahren ein. Auf der Homepage kündet das Bonner Komitee bereits weitere Suchaktionen an. Denn es gäbe deutlich mehr schwarze Schafe als angenommen.
BS