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Präsident abgewählt

Peter Palm, Kurt Reichel, Dr. Gerd Dittrich (Präsident), Mike Krauße, Dr. Heinz Baacke, Peter Vogt (v.l.). Foto: CS © CS

Neuer Kurs für Sachsens Jäger

Die sächsische Jägerschaft hat am Samstag mit eindeutiger Mehrheit einen neuen Präsidenten für den Landesjagdverband gewählt. Zu der 24. Jahreshauptversammlung waren insgesamt 128 Stimmberechtigte und 31 Gäste aus Politik, Institutionen und Verbänden vertreten. Das neu gewählte Präsidium setzt sich zusammen aus:
• Präsident Dr. Gerd Dittrich
• Vizepräsidenten Frank Conrad und Dr. Heinz Baacke (wiedergewählt)
• Kurt Reichel (Schatzmeister)
Weitere Präsidiumsmitglieder sind Peter Palm, Peter Vogt (beide wiedergewählt), Jan-Walter Jeikles und Mike Krauße. Für den Herausforder Dittrich stimmten 74 Mitglieder. Knut Falkenberg, der bisherige Präsident, erhielt 52 Stimmen.
PM/BS

Im Amt bestätigt

In Rheinland-Pfalz sprachen sich die Jägerinnen und Jäger für die Fortführung der Arbeit von Kurt Alexander Michael aus. Beim Thema Fütterung von Wildtieren zeigte sich der LJV-Präsident kämpferisch. Zuvor hatte er in seiner Rede klargestellt, dass er die derzeitige Fütterungsverordnung für tierschutzwidrig halte. Er stellte die Ergebnisse einer eigens dafür gegründeten Arbeitsgruppe vor, die als Grundlage für Forderungen an das Umweltministerium dienen sollen, die Fütterungsrichtlinien tierschutzkonform umzugestalten. Michael stimmte seine Mitglieder auf die Herausforderungen des kommenden Jagdjahres ein: 'In fast allen Bundesländern um uns herum, wurde oder wird an der Neufassung der jeweiligen Landesjagdgesetze gearbeitet.' Auch in Rheinland-Pfalz könnte das Landesjagdgesetz auf der politischen Agenda stehen. Zum Beispiel plane die Regierung aus SPD und Grüne, die Regelungen bezüglich wildernder Hunde, Katzen, den Einsatz von Fallen sowie der Waldökologie zu 'überprüfen'. Das Gesprächsklima zwischen Umweltministerium und LJV sei derzeit nicht unbedingt von übergroßer Harmonie geprägt. Zudem ermahnte Michael die Landesregierung, die Tierwelt nur noch in Nützlinge und Schädlinge einzuteilen. Statt Ideologie solle wieder der Sachverstand regieren.
Red

Klare Worte in Brandenburg

Präsident Dr. Wolfgang Bethe spricht in Potsdam zu den Delegierten. Foto: FS © FS

Präsident Dr. Wolfgang Bethe spricht in Potsdam zu den Delegierten. Foto: FS

'Stark für die Jagd - diesem Leitsatz fühlen wir Jäger uns verpflichtet', sagte LJV- Präsident Dr. Wolfgang Bethe zum Auftakt beim Landesjägertag in Potsdam. Jagd sei gelebte Nachhaltigkeit und ein erfolgreiches Modell für den Umgang mit natürlichen Ressourcen. Themen, die die Mitglieder des LJV umtreiben, nahm der Präsident kritisch unter die Lupe. Besonders die Novellierung des Landesjagdgesetzes sorgte für Unmut. Vorgesehen von administrativer Seite ist die Verlängerung der Jagdzeit für den Rehbock. Auch soll die Rehwildbewirtschaftung im Rahmen eines Mindestabschussplanes vorgenommen werden. 'Wir tragen diese Novelle nicht mit', sagte Dr. Bethe. 'Wir haben entsprechende Formulierungen vorgeschlagen und hoffen, dass diese in den Gesetzgebungsprozess einbezogen werden.' Auch kritische Anmerkungen, was die Zusammenarbeit mit Behörden betrifft, gab es. 'Gerne hätten wir uns im Vorfeld noch konstruktiver eingebracht. Doch leider hakte die Zusammenarbeit mit der Obersten Jagdbehörde an einigen Stellen', so der Präsident. HDW



Remmel bei NRW-Jägern

Im Kölner Gürzenich stimmten die Delegierten des Landesjägertages von Nordrhein-Westfalen mit deutlicher Mehrheit für die bereits angekündigte Beitragserhöhung von 20,- Euro. Die Jägerschaft erhofft sich eine gleichzeitige Reduzierung der Jagdabgabe, sodass den Jägerinnen und Jäger keine zusätzliche finanzielle Belastung entstehe. Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) sagte dazu, dass er den Sachverhalt prüfen werde. Ebenso kündigte er an, dass der Referentenentwurf zur geplanten Änderung des Landesjagdgesetzes erst nach der Europa-Wahl (in Deutschland am 25. Mai) vorgelegt werde. BS