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Positiver Trend verebbt

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Samstag, 04.02.2012 - 01:42
Berlins Wälder: Im letzten Jahr ging es mit ihnen noch bergauf. Foto: TiM Caspary/pixelio.de © TiM Caspary/pixelio.de
Berlins Wälder: Im letzten Jahr ging es mit ihnen noch bergauf. Foto: TiM Caspary/pixelio.de

Bis 2010 war eine positive Entwicklung des Zustandes der Deutschen Wälder zu verzeichnen, die jedoch nach neusten Erkenntnissen 2011 zum Stillstand gekommen ist. Besonders deutlich wird es am Beispiel Berlin: 29 Prozent aller Bäume sind mittel oder stark geschädigt. Fast die Hälfte 47 Prozent sind in die sogenannte Warnstufe (Schadstufe 1) einzuordnen. Lediglich knapp ein Viertel weisen keine Schäden auf.
Umweltsenator Müller (SPD) dazu: "Berlins Wälder sind die grünen Lungen der Stadt. Umso mehr lohnt es sich für gesunde Wälder kämpfen: Um Klimawandel und Umweltbelastungen zu bestehen werden in Berlin die Wälder auch in Zukunft nachhaltig forstlich und entsprechend der hohen Standards von FSC und Naturland bewirtschaftet und zu anpassungsfähigen Mischwaldbeständen umgebaut."
Die Hauptbaumart Kiefer zählt mit 32 Prozent ohne Schäden zu den gesündesten Baumarten. Zu den "Sorgenkindern" der Förster zählen die Eichen, da kaum eine frei von Schäden ist (Drei Viertel weisen sogar deutliche Schäden auf). Zurückzuführen ist dieses Ergebnis auf die Großstadt bedingten Immissionen, auf die Laubbäume stärker reagieren. Dennoch will man an den Waldumbau-Maßnahmen hin zu mehr Laubbäumen aus Gründen der Trinkwassersicherheit, Sturmfestigkeit und Waldbrandgefährdung festhalten. BS/PM