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Positionspapier zum Schutz des Rotwilds

Mit einem Positionspapier möchte der LJV gemeinsam mit den Hegegemeinschaften das Rotwild in Sachsen schützen.


Der Landesjagdverband Sachsen hat gemeinsam mit den Hegegemeinschaften des Erzgebirges ein Positionspapier verfasst, um das Rotwild im Erzgebirge zu schützen. In zehn Positionen fordern die Hegegemeinschaften Erzgebirge, Oberes Vogtland und Tharandter Wald sowie das Präsidium des LJV unter anderem die Herauslösung der Oberen Jagdbehörde aus dem Staatsbetrieb Sachsenforst sowie die Abschaffung von Gruppenabschussplänen für ganze Forstbetriebe.

Anlass dieser Forderung ist mit Sicherheit auch die Erhöhung des Abschussplans um 43% im Forstbetrieb Neudorf. Dort war der Dreijahresabschussplan bereits nach zwei Jahren erfüllt, weshalb er vor kurzem um 390 Stück Rotwild erhöht wurde. Außerdem fordern die Unterzeichner eine stärkere Berücksichtigung des Muttertierschutzes. Die Wildbewirtschaftung der Hegegemeinschaften soll auf Wildtiermanagementplänen beruhen, über die auch die Fütterung zu regeln ist.

Das Positionspapier soll Diskussionsinhalt im bevorstehenden Landtagswahlkampf 2019 werden, heißt es in einer Pressemitteilung des LJV. 


Hannah Reutter geboren in Stuttgart, in der Landwirtschaft aufgewachsen, Jägerin und Führerin von DD & Dackel, seit 2018 bei den dlv Jagdmedien als Volontärin tätig.
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