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Polizistin wird nach Wildunfall überfahren

Die Einsatzkräfte beim Untersuchen der Unfallstelle – das verendete Stück Schalenwild des Wildunfalls liegt noch am Straßenrand.


Am Montagabend wurde eine Polizeistreife der Polizeistation Groß-Gerau (Hessen) zu einem Wildunfall auf der B44 mit einem Stück Schalenwild gerufen. Nach ersten Erkenntnissen wurde die Polizeibeamtin dann, während sie den Unfall aufnahm, von einem vorbeifahrenden Pkw erfasst und erlitt schwere Verletzungen.

Noch in den späten Abendstunden musste das Polizeipräsidium Südhessen den Tod der erst 25-jährigen Beamtin vermelden. Sie war ihren Verletzungen erlegen und im Krankenhaus verstorben. Der 62 Jahre alte Pkw-Fahrer wurde leicht verletzt und erlitt einen Schock. Zur Klärung der genauen Unfallursache wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.

Eigensicherung hat Vorrang!

Für Jäger, die bei bei Wildunfällen helfen, gilt, wie bei allen anderen Unfällen auch, dass die Eigensicherung absoluten Vorrang hat. Das heißt: Schalten Sie die Wanrblinkanlage an, ziehen Sie siche eine Warnweste über und stellen Sie ein Warndreieck in 50 bis 150 Schritt Entfernung zur Unfallstelle auf. Zudem ist es sinnvoll, das eigene Auto in fahrtrichtung so abzustellen, dass es einen vom restlichen Straßenverkehr abschirmt. Dadurch kann das Fahrzeug einen im Zweilfelsfall als Barriere schützen. PM/RW


Rasso Walch Der studierte Förster stammt aus einer traditionellen Jägerfamilie und hat seine Jägerprüfung bereits im Alter von 14 Jahren abgelegt.
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