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Polizei rettet Wanderer vor Wildschweinen

Schwarzwild-Rotte-mit-Frischlingen © Erich Marek
Eine Rotte Sauen verängstigte zwei Wanderer so, dass sie sich auf einen Holzstoß retten mussten (Symbolbild).

Einen tierischen Notruf erhielt die Polizei in Marktheidenfeld (Bayern) am Donnerstag gegen 20.00 Uhr. Zwei Wanderer wurden demnach von einer Rotte Schwarzwild umringt und wussten sich nicht anders zu helfen, als die Ordnungshüter anzurufen. Um sich zu schützen, retteten sie sich auf einen Holzstoß. Dort warteten sie auf Hilfe. Da der Standort der beiden verängstigten Personen unklar war, suchte eine Streifenbesatzung nach ihnen.

Gegen 21.00 Uhr fanden die Beamten den 37-jährigen Tourist und seine zehn Jahre jüngere Begleiterin. Sie befanden sich im Bereich des dortigen fürstlichen Jagdgatters, welches laut Pressemitteilung „in der Tat eine gewisse Schwarzwilddichte aufweise.“

Die Beamten retteten die Wanderer. In der Pressemitteilung des Polizei heißt es weiterhin im Wortlaut: „Im Unklaren bleibt, ob die Wildschweine aufgrund des tierfreundlichen, aber durchaus bestimmten polizeilichen Platzverweis das Weite suchten, oder ob dies am grundsätzlichen Respekt vor der unterfränkischen Polizei lag.“


Hannah Reutter geboren in Stuttgart, in der Landwirtschaft aufgewachsen, Jägerin und Führerin von DD & Dackel, seit 2018 bei den dlv Jagdmedien als Volontärin tätig.
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