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Polizei hilft bei Rettung von Jagdhunden

Eva Grun mit Drahthaar. © Laura Grun
Eva Grun
am
Sonntag, 15.11.2020 - 14:06
Patterdale-Terrier-Notfall © Nicole G.
Die beiden Jagdhunde wurden zur Behanldung u.a. in Narkose gelegt.

Ende Oktober waren zwei Polizeibeamte der Polizei Forchheim (Oberfranken, Bayern) maßgeblich bei der Rettung zweier Jagdhunde beteiligt. Wie Hundebesitzerin Nicole G. gegenüber der Redaktion erzählte, mussten ihre beiden Hunde durch eine Verkettung unglücklicher Umstände große Mengen Schneckenkorn auf dem eigenen Grundstück zu sich genommen haben. Als sie dies bemerkte, zeigten beide Patterdale Terrier bereits deutliche Symptome einer voranschreitenden Vergiftung.

Sie machte sich umgehend auf den Weg zur Tierärztin. Diese kümmerte sich um eine Erstversorgung, teilte der Jägerin aber mit, dass ihre Hunde schnellstmöglich in eine Tierklinik müssten. Sie befürchtete nur, dass es beide nicht mehr rechtzeitig bis nach Nürnberg zur nächstgelegenen Klinik schaffen würden. In Rücksprache mit der Klinik, leitete die Ärztin vor Ort die nächsten medizinischen Maßnahmen ein. Sie kontaktierte ebenfalls die örtliche Polizei und bat diese um besondere Mithilfe.

Patterdale-Terrier-Wiese © Nicole G.

Dank der schnellen Hilfe von Tierärzten und Polizei, haben die beiden Terrier überlebt.

Mit Blaulicht in die Tierklinik

Zwei Beamte zögerten nicht lange: Sie fuhren die beiden Jagdhunde im Beisein der Tierärztin mit Blaulicht bis nach Nürnberg. Dort konnten die Mitarbeiter der Tierklinik den beiden Terriern das Leben retten. Gegenüber der Redaktion erzählte Nicole G.: „Ich war von dem Einsatz der Polizei völlig überrascht und konnte die ungewöhnliche Hilfe gar nicht glauben.“ Inzwischen gehe es den Hunden soweit wieder gut. Etwaige Spätfolgen seien jedoch noch nicht absehbar, so die Jägerin weiter.


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