Home News Polizei bestraft Autofahrer nach Wildunfall

Polizei bestraft Autofahrer nach Wildunfall

Das Reh überlebte den Unfall nicht. © Reiner Bernhardt

Ein Autofahrer im Landkreis Regen (Bayern) hat sich eine Ordnungswidrigkeit eingehandelt, weil er einen Wildunfall viel zu spät gemeldet hat. Wie die Polizei in einer Pressemitteilung erklärte, hatte sich der Unfall mit einem Reh bereits am Abend des 23. Mai gegen 22 Uhr ereignet.

Allerdings hatte der Unfallfahrer erst am 24. Mai um 12 Uhr die Polizei informiert. Ihn erwartet ein Bußgeld, weil ein Wildunfall mit Schalenwild laut bayerischem Jagdgesetz unverzüglich gemeldet werden muss.

Nach Wildunfall davongefahren

Ebenfalls in Bayern – im Landkreis Mainburg – kam es zu einer Unfallflucht nach einem Wildunfall. In der Nacht zum 26. Mai hatte ein Unbekannter auf der Staatsstraße 2049 ein Reh überfahren. Das Tier blieb auf der Fahrbahn liegen. Der Verursacher des Unfalls schaltete nach Polizeiangaben daraufhin das Licht seines Wagens aus und entfernte sich so unerkannt vom Unfallort.

Ein anderer Pkw-Fahrer übersah das Stück daraufhin und kollidierte damit. An seinem Fahrzeug entstand ein Sachschaden von mindestens 1.000 Euro. Den Fahrer des ersten Unfallwagens erwarten mehrere Anzeigen: Unfallflucht, gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, Verstoß gegen das bayerische Jagdgesetz und die Straßenverkehrsordnung. PM/ SBA


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
Thumbnail