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Polen: Jagdzeit auf Wildschweine verlängert

Ueberlaeufer_wechs_Schnee.jpg © Erich Marek
Wildschweine sollen bis Mitte Februar bejagt werden.

Die polnischen Behörden haben in der Woiwodschaft Lebus (Polen) die Frist für den präventiven Abschuss von Wildschweinen im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest verlängert. Amtstierärztin Zofia Batorczak gab am vergangenen Samstag gegenüber der Nachrichtenagentur PAP an, dass die amtliche Anordnung bis 15. Februar gelte.

Abschussprämie für erlegte Wildschweine

Bislang haben die Jäger, laut Batorczak, 1.214 Wildschweine erlegt. Bei keinem der Tiere sei das Virus diagnostiziert worden. Die Jäger erhalten für jedes erlegte Stück eine Abschussprämie: Umgerechnet seien es rund 150 Euro pro weiblichen Stück und etwa 70 Euro für männliche Schwarzkittel.

ASP beschäftigt auch Deutschland

Seit Mitte November wurden nahe der deutsch-polnischen Grenze vermehrt mit ASP infizierte Wildschweine gefunden. Der letzte Fund befand sich 12 Kilometer von der Grenze zu Deutschland entfernt. Die Bundesländer Brandenburg und Sachsen haben als Präventionsmaßnahme bereits Wildschwein-Zäune errichtet.


Eva Grun
hat mit 16 Jahren ihren Jugendjagdschein gemacht, jagt im Frankenwald und ist seit 2019 Volontärin bei den dlv-Jagdmedien.
Eva Grun mit Drahthaar.