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'Pinguinkiller' kalt gestellt

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Montag, 29.06.2015 - 10:19
Gelbaugenpinguin aus Neuseeland. Foto: P. Dietz/pixelio © P. Dietz/pixelio

Nachdem die ersten Überreste von den Tieren gefunden waren, entdeckten Pinguinschützer in der Nähe der Fundorte Fuchsspuren. Tag und Nacht hatten Freiwillige und Ranger in dem Hafengebiet der Metropole patrouilliert, um die seltenen, rund 30 Zentimeter großen Seevögel vor weiteren Angriffen zu schützen. Insgesamt sollen dem roten Freibeuter 26 Artvertreter zum Opfer gefallen sein.
Für die Nationalparkverantwortlichen war dies ein schwerer Schlag, da die Kolonie aus nur 67 Brutpaaren besteht. Gegenüber des „Sydney Morning Herald“ sagte Pinguinwächterin Sally Garman: „Es ist verheerend, aber noch keine Katastrophe. Wir können sie retten.“ Daher wurde alles versucht, um Reineke an den Balg zu kommen. Schließlich gelang es, den Räuber mit einer Vogelklage anzulocken und zu erlegen. Zwei Wochen dauerte die Jagd.
BS

Ein kurzen Filmbeitrag dazu finden Sie hier.