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Petze auf Wanderschaft

Fotobeweis: Dieser Bär ist deutlich heller als M25. Foto: V. Vecellio/AfJuFGR


Der neue eidgenössische Bär wurde erstmals am Donnerstag, den 14. Mai im Kanton Graubünden von einem Autofahrer entdeckt. Die verständigte Wildhut hatte das Tier wenig später rund eine halbe Stunde vor. Schnell wurde spekulliert, dass es sich um den bereits bekannten Petz M25 handeln könnte. „Das ist zu 90 Prozent ausgeschlossen“, sagte Wildbiologe Hannes Jenny vom Amt für Jagd und Fischerei Graubünden. Weder habe der Bär eine Ohrmarke, noch ein Halbsband. Zudem ist er deutlich heller gefärbt als M25.
Wesentlich heimlicher hat sich ein österreichischen Artgenossen verhalten. Ihn hat noch niemand gesehen. Vor wenigen Tagen wurden in der Kärntner Gemeinde Gitschtal (Bezirk Hermagor) mehrere Bienenstöcke zerstört. Gleiches ereignete sich im etwa 20 Kilometer entfernten St. Stefan im Gailtal. Laut Polizei weisen die geplünderten Stöcke Kratzspuren auf, die auf einen Bären schließen lassen.
Aug’ in Aug’ machte der Schwede Ralph Persson mit einem Braunbären Bekanntschaft. Überrascht wurde er bei einem Spaziergang mit Frau und Jagdhund. Plötzlich rannte das Tier auf ihn zu. Nur weil er laut brüllte und die Arme in die Höhe riss suchte der Kontaktfreudige das Weite. Das nächste Mal werde er vorsichtiger sein, sagte Persson gegenüber einer schwedischen Zeitung.
MH
Ein Video zur Bärenattacke in Schweden sehen Sie hier.