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Peta im Zwielicht

am
Donnerstag, 08.10.2015 - 02:10
Ein Aufkleber der Tierrechtler mit Falschaussagen. Foto: Screenshot Peta © Screenshot
Ein Aufkleber der Tierrechtler mit Falschaussagen. Foto: Screenshot Peta

Den Strafantrag hat der Jäger Axel Fischer bei der Stuttgarter Staatsanwaltschaft gestellt. Er begründet diesen mit einem Aufkleber, der suggeriert, das Jäger jährlich „grundlos Millionen Tiere und Dutzende Menschen töten und verletzen“. Durch diese Falschaussagen – die Fischer mit Zahlen des statistischen Bundesamtes widerlegt – werde Hass gegen den jagenden Teil der Bevölkerung geschürt. Ebenso werde die Menschenwürde aller Jägerinnen und Jäger durch die erfundenen Zahlen verletzt. Es wäre nicht der erste Fall, dass Peta wegen des Vorwurfes der Volksverhetzung tief in die Tasche greifen muss. Im Jahr 2004 wurde ein Verfahren gegen eine Zahlung von 10.000 Euro eingestellt.
Aber es geht noch weiter. Fischer, der übrigens im Verein „Für Jagd in Deutschland“ aktiv ist, hat ebenso einen Antrag zur Überprüfung der Gemeinnützigkeit an das Finanzamt Stuttgart gestellt. Rückendeckung gibt ihm ein 2012 erstelltes Gutachten einer Anwaltskanzlei, das eben diese stark in Frage stellt. Fischer vermutet, dass die Tierrechtsaktivisten bisher nur aufgrund einer Vereinssitzverlegung, die kurz nach bekanntwerden des Gutachtens erfolgte, die steuerrechtlichen Vorzüge einer gemeinnützigen Vereinigung wahrnehmen können. Durch den Umzug änderte sich auch die Zuständigkeit des Finanzamtes. Und somit scheint das Gutachten irgendwie in Vergessenheit geraten zu sein...
BS