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PETA verliert Prozess gegen Jäger

Hannah Reutter. © Hannah Reutter
Hannah Reutter
am
Montag, 17.09.2018 - 17:36
Fuchs © pixabay.com

PETA Deutschland e.V. hatte den Betreuer einer Schliefenanlage angezeigt, weshalb dieser nun vergangene Woche vor Gericht stand (Aktenzeichen 25 Ds 49/18). Auch die Tierschutzpartei rief auf ihrer Homepage zur Teilnahme am Prozesstag auf. Das Aktionsbündnis Fuchs machte auf seiner Homepage ebenfalls Stimmung gegen die Schliefenanlage.

Der Jäger wurde wegen eines angeblichen Tierschutzvergehens angeklagt. Er wurde beschuldigt, die Füchse auf der Schliefenanlage nicht richtig versorgt zu haben. Das zuständige Amtsgericht Lemgo teilte der Redaktion schriftlich mit, dass sich „(...)bereits der erste Zeuge(...)“ in Widersprüche verstrickte und dem Gericht nicht glaubhaft erschien. Daher plädierte sogar die Staatsanwaltschaft für einen Freispruch – der Richter teilte diese Einschätzung und sprach den Waidmann frei. Der Betrieb der Schliefenanlage sei nicht Gegenstand des Verfahrens gewesen und die Justiz lasse sich „(...)nicht im Hinblick auf eine – möglicherweise politisch gewollte – Schließung der Anlage instrumentalisieren(...)“