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Peta-Anzeige, Schalldämpfer, "kuhle" Sau

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Mittwoch, 30.12.2015 - 01:10

Der Vorfall ereignete sich im Juli im Kreis Vechta. Mitglieder der umstrittenen Organisation Peta hatten einen verletzten Fuchs gefunden. Diesen brachten sie daraufhin in eine weit entfernte Tierklinik, in der sie schließlich eingeschläfert wurde. Danach versuchten die Aktivisten mit Bildern und der Aussage, dass die Fähe zuvor angeschossen wurde, Stimmung gegen die Jagd zu machen. Doch laut den Veterinären handelte es sich nicht um eine Schussverletzung, sondern das Tier war wohl Opfer eines Wildunfalls geworden. Der Verein "Für Jagd in Deutschland" (FJD) zeigte Peta daraufhin an.
Im August verbreitete sich die Meldung über die "Legalisierung" von Schalldämpfern wie ein Lauffeuer. In einem Schreiben wies das bayerische Innenministerium sämtliche Jagdbehörden an, gestellte Anträge zu genehmigen. Viele Jägerinnen und Jäger begrüßten dies und im Dezember folgte ein weiteres Bundesland dem bayerischen Weg.
Weit über die Landesgrenzen hinaus wurde die Geschichte vom "Borstigen Begleiter" bekannt. Im Landkreis Göttingen hatte sich ein verwaister Firschling einer Kuhherde angeschlossen. Auch die örtlichen Jagdpächter waren verblüfft und amüsiert ob der ungewöhnlichen Tierfreundschaft.
RJE


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