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Peta-Anzeige gescheitert

Das ist die Strecke der besagten revierübergreifenden Drückjagd. Foto: K.-H. Kuball © K.-H. Kuball

Das ist die Strecke der besagten revierübergreifenden Drückjagd. Foto: K.-H. Kuball


Am 6. Dezember 2014 fand die revierübergreifende Drückjagd im Dießener Tal statt. Wenig später erstattete die Organisation bei der Staatsanwaltschaft Rottweil Strafanzeige gegen alle Teilnehmer der Gesellschaftsjagd. Die Begründung: „Treib- und Drückjagden sind besonders erbarmungslose Jagdpraktiken, die mit enormen Leid für die Wildtiere verbunden sind.“ Zudem gäbe es für eine derartige Massentötung (...) keinen vernünftigen Grund. Deshalb liege ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vor. Peta-Fachreferentin Vanessa Reithinger setzte sogar noch eins drauf: „Drückjagden sind eine abartige Form der Freizeitbeschäftigung.“
Das die vermeintlichen Tierschützer damit etwas am Ziel vorbeischießen, unterstreicht nun auch die Staatsanwaltschaft in Rottweil: „Das Verhalten der Jäger erfüllte keine Strafnorm“, erklärte der Sprecher Frank Grundke gegenüber jagderleben. Darum wurde das Strafverfahren gegen die Veranstalter der Drückjagd, Dr. Rudolf und Dr. Margarete Rebholz, und alle weiteren Jagdteilnehmer, eingestellt. Im Gespräch mit der Redaktion wies M. Rebholz darauf hin, dass man immer öffentlich diese Jagd kommuniziere. Wohl oder gerade deshalb habe es bisher bei der seit sechs Jahren stattfindenden Gesellschaftsjagd keine Proteste geben, so die Jägerin.
MH