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Mit Pauken und Trompeten

Jungjägerin Dorothee Bär: Staatssekretärin im Bundesminisrerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Foto: PM © PM
Jungjägerin Dorothee Bär: Staatssekretärin im Bundesminisrerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Foto: PM

Die Liste der Ehrengäste und Würdenträger konnte sich auch in diesem Jahr wieder sehen lassen. Noch bevor der internationale Schrimherr, CIC-Präsident George Aman, seine Botschaft an die Festversammlung richtete, setzte jemand anderes Akzente: Die parlamentarische Staatssekretärin des Bundesverkehrministeriums, Dorothee Bär (CSU), legte ein klares Bekenntnis zur Jagd ab. Die Jungjägerin (1. Jahresjagdschein seit August 2016) nahm sich in ihrem erfrischenden Redebeitrag die Freiheit, sich nicht nur wie im Programm ausgewiesen als Schirmherrin der Veranstaltung zu betrachten, sondern kündigte an, den BJV wo immer es ihr möglich sei, das ganze Jahr über zu begleiten. Leisetreterei gegenüber anderen gesellschaftlichen Gruppen erteilte sie eine Absage. Dem gut gemeinten Rat, sich im Berliner Politikbetrieb nicht allzudeutlich als Jägerin zu outen, sei sie dadurch begegnet, es jedem zu erzählen und sich auch in den sozialen Medien dazu zu bekennen (eine Schnellrecherche förderte zumindest ein Posting zum Jahresempfang und die Angabe "Jägerin" im Profil zu Tage.)

CIC-Präsident George Aman schwor die Jägerschaft darauf ein, sich europaweit zu solidarisieren und für die Sache der Jagd zu kämpfen. Dafür seien auch Geldmittel notwendig. Woher die kommen sollten? "Von uns selbst, woher sonst!" lautete die Antwort des Schweizers. Sein Vorschlag: Ein Euro je Jäger und Jahr würde reichen um auf europäischer Ebene sieben Millionen zur Verfügung zu haben. "Damit ließe sich etwas machen", zeigte sich Aman überzeugt.

Insgesamt zählte der Empfang etwa 1.500 Teilnehmer. "Die Zahl unserer hochkarätigen Gäste spiegelt die hohe Akzeptanz der Jagd in der Gesellschaft wieder", freute sich BJV-Präsident Prof. Dr. Jürgen Vocke.
JMB