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Partner statt Konkurrenten!

Eine gute Erfahrung für Hunde, Führer und Richter. Foto: H. Stark


Den Beschluss über eine einheitliche Prüfungsordnung für mehrere Rassen gibt es bereits seit 2003. Nach dieser richteten die Vereine seither zwar nach gemeinsamen Regeln, aber größtenteils immer noch die jeweils dem eignen Verein zugehörigen Hunde. Nun aber fand die erste gemeinsame Anlagenprüfung des Verein Jagd-Beagle, des Deutschen Bracken Vereins, des Deutschen Bracken Clubs und des Klubs Tirolerbracke in Rügheim statt. „Im Gegensatz zu vielen anderen Zuchtvereinen sehen sich die Brackenleute nicht als Konkurrenten, sondern als Partner“, teilte Hans Stark, Vorsitzender des Verein Jagd-Beagle e. V. mit.
Anfang April hieß es deshalb für zwölf Prüfungsgespanne – darunter sechs verschiedene Rassen – auf zur Hasenspur. Elf von zwölf Hunden erfüllten die Mindestanforderungen für die Zucht. Sechs Gespanne erhielten die Höchstnote in allen Fächern. Stark zog am Prüfungstag eine erfreuliche Bilanz: „Nicht nur für die Hunde und ihre Führer, sondern auch für die Richter war es eine gute Erfahrung, die anderen Rassen einmal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen, sie zu beschnuppern oder sich auszutauschen.“
MH