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Panzerknacker weiter auf dem Vormarsch

Erst durch dieses Bild erfuhr die Pächterfamilie wer da in ihrem Revier umherstreift. Foto: Florian Popp


Erst kürzlich hat die EU-Kommission Waschbären auf eine Liste mit 36 weiteren Invasoren, die es zu bekämpfen gilt, gesetzt. Den "Kampf" muss die Jägerschaft jetzt auch in Anger (Oberbayern) an der Grenze zu Österreich aufnehmen. Über 500 Kilometer entfernt liegt der Edersee (Hessen), der als Urspungsort für die in Deutschland vorkommenden Raubsäuger gilt.
So staunte Florian Popp nicht schlecht, als er beim Auslesen der Wildkamera plötzlich einen der Maskierten auf dem Bildschirm hatte. Das Tier inspizierte auf den Fotos eine Salzlecke.
Schon vor ein paar Wochen wurden im Nachbarort ein Bienenfreistand geräubert und Kästen ausgeräumt, der Waidmann schließt jetzt auf einen der Allesfresser als Täter. Um dem Ruf der Europäischen Union folge zu leisten und das ansässige Niederwild zu schützen handelte die Jägerfamilie Popp schnell. "Wir haben jetzt neue Kastenfallen aufgestellt und hoffen auf Erfolg", so Popp gegenüber der Redaktion.

RW