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Ortsunion fordert:Wolf ins Jagdrecht

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Mittwoch, 07.03.2012 - 16:46
Nach Auffassung der CDU-Orstgruppe soll der Wolf als "jagdbares Wild" eingestuft werden. Foto: Michael Migos © Michael Migos
Nach Auffassung der CDU-Orstgruppe soll der Wolf als "jagdbares Wild" eingestuft werden. Foto: Michael Migos

Als Begründung gibt sie an, dass immer mehr Jungwölfe aus Osteuropa einwandern und Schäden an Wild- und Nutztierbeständen verursachen würden. Ebenso kritisieren die Politiker: "Die Ausgleichszahlungen der Landesregierung (150 Euro pro gerissenem Tier) können nur den Fleischverlust abdecken. Nicht abgegolten sind die Nachzucht, die damit verbundene Existenzgrundlage für den Tierhalter und die kostenlose Umwelt- und Landschaftspflege." Auch bringe Isegrim Tierseuchen wie Räude, Staupe und Tollwut ins Land.
Der Vizepräsident der Landesjagdverbandes Brandenburg, Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel, äußerte sich in einem Gespräch mit der Redaktion, dass auf "kurz oder lang" der Wolf aufgrund seiner Populationsentwicklung definitiv auch in Deutschland zu den jagdbaren Tieren gehören müsse. Pfannenstiel warnt jedoch vor übereilten Reaktionen. Denn wenn man den Wolf ins Jagdrecht aufnehme, so könnte die Jägerschaft zu einer Wildschadensübernahme verpflichtet werden. Ebenso besteht die Möglichkeit, dass ein zu großer Teil der Jagdabgabe für die Wolfshege und für das Monitoring verwendet werden würde, so Pfannenstiel. BS