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Österreich: Weniger Strecke

Beim Federwild war der Streckeneinbruch am deutlichsten. Foto: Jens Krüger © Jens Krüger

Die Zahl der im Jagdjahr 2009/10 getätigten Abschüsse aller Wildarten lag in Österreich mit 805.000 Stück Wild deutlich unter der Millionengrenze, was einen Rückgang bedeutet. Knapp 15 Prozent weniger Haarwild und über 22 Prozent weniger Federwild wurden gestreckt.
Schalenwild allein betrachtet, ergab allerdings eine Steigerung dank höherer Abschusszahlen beim Rot-, Reh- und Muffelwild. Auerwild wurde vor allem in den Bundesländern Kärnten, Tirol (nur in ungeraden Jahren) und in der Steiermark, das meiste Birkwild in Tirol, Salzburg und Kärnten gestreckt – jeweils gemäß "Ausnahmeregelungen" nach Artikel 9 der EU-Vogelrichtlinie. Beim Fallwild, das zu den Abschüssen hinzugerechnet werden muss, wird insgesamt ein leichter Rückgang um knapp fünf Prozent vermeldet. Hier die Strecke ausgewählter Wildarten im Einzelnen (Vorjahr in Klammern):


Haarwild

  • Rotwild: 50.744 Stück (48.955)
  • Steinwild: 394 (429)
  • Gamswild: 20.530 (20.898))
  • Muffelwild: 2.136 (1.960)
  • Schwarzwild: 30.212 (31.320)
  • Rehwild: 253.828 (256.724)
  • Murmeltiere 7.534 (7.113)
  • Hasen 121.083 (205.138)
  • Füchse 55.957 (60.381)

Federwild
  • Auerwild 434 (358)
  • Birkwild 1.563 (1.689)
  • Haselwild 128 (162)
  • Fasanen 103.180 (160.877)
  • Schnepfen 3.584 (3.367)

In ganz Österreich übten rund 20.000 sogenannte Jagdschutzorgane, darunter 774 Berufsjägerinnen und Berufsjäger, ihren Dienst in den Revieren aus. Mit 119.000 Stück (+0,7%) blieb die Anzahl der gelösten Jahresjagdkarten fast gleich. Zudem wurden 10.700 Jagdgastkarten (-2,6%) ausgegeben. BHA