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NRW: LJV zufrieden mit Gesetzesentwurf

LJV-Präsident Müller-Schallenberg äußert sich positiv zum Gesetzesentwurf.


Der „dringend erforderliche, entschlossene und faire“ Gesetzesentwurf der schwarz-gelben Landesregierung Nordrhein-Westfalen wird vom Landesjagdverband begrüßt. „Die Leistungen der Jägerschaft finden wieder die gebotene politische Anerkennung. Jetzt kann das nordrhein-westfälische Jagdrecht durch mehr bundeseinheitliche Regelungen und mehr Praxisorientierung wieder vom Kopf auf die Füße gestellt werden“, sagte Müller-Schallenberg am Mittwoch vor der Landespressekonferenz in Düsseldorf. Der Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung in der Jagdpolitik sei mit der Koalitionsvereinbarung nach der Landtagswahl 2017 klar und mit dem Entwurf des neuen Landesjagdgesetzes Anfang Mai 2018 eindrucksvoll und zuverlässig bestätigt worden. Die kürzlich zurückgetretene Umweltministerin Christina Schulze-Föcking (CDU) hatte bis zuletzt an diesem mitgearbeitet.

Ablösung des Remmelschen Jagdgesetzes steht bevor

Im Zuge der Diskussion um eine Überarbeitung des Remmelschen Jagdgesetzes, forderte der LJV unter anderem die Ausweitung der Jagd- und Schonzeiten gemäß dem Bundesjagdgesetzes, die Erweiterung der zulässigen Kirrmenge auf einen Liter und eine Wiedereinführung von Totschlagfallen. 2015 wurden diese im grünen Gesetz in NRW aus Tierschutzgründen verboten. Durch die zunehmende Bedrohung der Niederwildbestände sei diese Maßnahme dringend erforderlich. Der Abschuss von wildernden Hauskatzen hingegen soll aus Sicht des Verbandes weiterhin nicht mehr Aufgabe der Jäger sein. PM/HR


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