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NRW: Keine Jagdabgabe für Jäger

In NRW klagten Jäger gegen die Jagdabgabe.


Das Oberverwaltungsgericht Münster hat verhandelt, ob die Jagdabgabe in Nordrhein-Westfalen rechtens ist. Vier Jäger aus dem Rhein-Sieg-Kreis und Bonn hatten gegen die Jagdabgabe geklagt. Seit 2014 muss in NRW die Jagdabgabe in Höhe von 45 Euro bezahlt werden. Das Gericht hat allerdings Bedenken, ob tatsächlich die Jäger und Falkner etwas davon haben.

Der Rhein-Sieg-Kreis und die Stadt Bonn haben vor der Verhandlung ihre Zahlungsanforderungen an drei der vier Jäger zurückgezogen, womit die Klagen hinfällig waren. Im Laufe der Verhandlung zog der Rhein-Sieg-Kreis auch gegen den letzten Jäger die Forderung zurück, weshalb es zu keinem Urteil kam. Allerdings bleibt bisher ungeklärt, ob die Jagdabgabe nun verfassungswidrig ist oder nicht.


Hannah Reutter geboren in Stuttgart, in der Landwirtschaft aufgewachsen, Jägerin und Führerin von DD & Dackel, seit 2018 bei den dlv Jagdmedien als Volontärin tätig.
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