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NRW: Jetzt haben wir den (grünen) Salat

Auf Seite 42 und 43 der rotgrünen Koalitionsvereinbarung finden sich die Passagen über die Jagd. Quelle: SPD NRW

Auf Seite 42 und 43 der rotgrünen Koalitionsvereinbarung finden sich die Passagen über die Jagd. Quelle: SPD NRW


Wenig verheißungsvoll klingt, was im Koalitionsvertrag der seit dieser Woche amtierenden rot-grünen Minderheitsregierung in Nordrhein Westfalen zum Thema "natur- und tierschutzgerechte Jagd" vereinbart wurde: "Bestandteil einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung und der Nutzung des Offenlandes ist auch eine zeitgemäße Form der Jagd.", heißt es da. Und weiter: "Hier wollen wir einen Paradigmenwechsel hin zur Nachhaltigkeit einleiten und das Jagdrecht an ökologischen Prinzipien und dem Tierschutz ausrichten (Ökologisches Jagdgesetz).
Oberstes Ziel der Jagd muss der Schutz des Waldes vor zu hohen Wildbeständen sein. In Schutzgebieten darf nur gejagt werden, wenn der Schutzzweck dies erfordert. Wir beabsichtigen die Wiedereinführung der Jagdsteuer." Neuer Umweltministerist der Grüne Landtagsabgeordnete Johannes Remmel. SE

Hier gehts zum Wortlaut des Koalitionsvertrages.


Der Landesjagdverband NRW mit Präsident Jochen Borchert an der Spitze hat mittlerweile verlautbaren lassen, dass er "selbstverständlich auch mit der neuen Landesregierung das Gespräch suchen wird", um die jagdpolitischen Anliegen des Verbandes vorzutragen. Gleich wohl merkt der Verband an, dass diesin dergeänderten Konstellation "nicht einfach"werden dürfte.
Eine Bewertung wolle man jedoch erst nach einem Gespräch mit dem neuen Minister abgeben. Um einen Gesprächstermin habe man noch am Tag der Ernennen von Johannes Remmel gebeten. RJE