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Notfallausrüstung für Wolfübergriffe

Ein von Wölfen gerissenes Schaf. Foto: privat © Privat

Seit 2007 gab es in MV 14 Übergriffe auf Nutztiere, die durch Wölfe verursacht wurden oder für die der Wolf als Verursacher nicht auszuschließen ist. Dabei wurden 86 Nutztiere getötet, 28 verletzt. Bis jetzt hat das Land 25.000 Euro an Kompensationsleistungen an betroffene Nutztierhalter gezahlt. Da laut Expertenmeinungen Grauhunde bei Jagderfolg mehrmals versuchen aus einer Herde Beute zu machen, hält das Land für Tierhalter eine Notfallausrüstung bereit. Dazu gehören acht Weidezaungeräte, 2.000 Meter Elektronetz-Zäune, 2.000 Meter Lappzaun, Flatterband, 400 Zaunpfähle, 500 Meter Trassierband sowie acht Baustellenlichter. Die Ausrüstung wurde in enger Abstimmung mit dem Land Brandenburg ausgewählt, um gegebenenfalls unkompliziert länderübergreifend helfen zu können. Im Rahmen der Kooperationsvereinbarung mit dem WWF stehen auch sieben Zaunprüfgeräte und acht Fotofallen für einen Einsatz vor Ort bereit. Dafür hat der WWF 20.000 Euro bereitgestellt.
PB