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Nilgans mit Armbrust beschossen

Nilgans-Armbrust © Tierschutzverein Iserlohn und Umgebung e.V.
Nilgänse zählen in Deutschland zu den invasiven Arten und dürfen daher nicht ausgewildert werden.

Passanten entdeckten eine verletzte Gans am Seilersee bei Iserlohn (Nordrhein-Westfalen). In ihrem Bein steckte ein Bolzen einer Armbrust. Über Facebook wurde der Tierschutzverein Iserlohn am 30. Juni darüber verständigt. Der erste Rettungsversuch misslang. In Kooperation mit zwei anderen Rettungsorganisationen konnte die humpelnde Gans drei Tage später eingefangen werden.

Dies gelang mithilfe einer Netgun. Eine Netgun verschießt ein Netz, welches sich in der Luft ausbreitet, über das Ziel legt und eine Flucht verhindert. Laut einer Sprecherin des Tierschutzvereins Iserlohn, wurde der Bolzen entfernt und der Gans gehe es gut. Diese komme in eine Wildtierauffangstation. Die Nilgans stellt eine invasive Tierart dar. Aus diesem Grund ist eine Auswilderung untersagt.


Eva Grun hat mit 16 Jahren ihren Jugendjagdschein gemacht, jagt im Frankenwald und ist seit 2019 Volontärin bei den dlv-Jagdmedien.
Eva Grun mit Drahthaar.