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Nilgänse für die Forschung: Aufruf an die Jäger

Christian Liehner © Christian Liehner
Christian Liehner
am
Samstag, 31.10.2020 - 07:00
Beringte Nilgans in einem Park. © ©Laís Marília Tavares - stock.adobe.com
Nilgänse verbreiten sich in Deutschland weiter – die Universität Gießen untersucht, ob sie Krankheiten mitbringen.

Die Bestände der Nilgans nehmen stark zu. 2009 wurden 7.500 Brutpaare gezählt. Es wird angenommen, dass die Ausbreitung durch den Klimawandel positiv beeinflusst wird. Bisher wurde die Halbgans dennoch vom Bundesministerium für Naturschutz nur als „potentiell invasive Art“ eingestuft.

Als problematisch wird vor allem in städtischen Parks die Verkotung durch die Nilgänse angesehen. Doch können durch den Kot auch Krankheiten auf den Menschen und seine Haustiere übertragen werden? Welche Parasiten haben Nilgänse, die Graugänse und Kanadagänse nicht haben und umgekehrt? Mit dieser Frage wird sich in der Parasitologie der Justus-Liebig-Universität Gießen intensiv beschäftigt. Für die Untersuchungen werden geschossene Nilgänse, am Besten eingefroren, aus möglichst unterschiedlichen Gebieten in Mitteleuropa benötigt.

Idealerweise sollte die Gans am Stück verschickt werden. Soll die Gans verzehrt werden, genügt der Magen-Darm-Trakt – bitte unbedingt mit Gewichtsangabe der gesamten Gans. 

Bitte melden Sie sich, sollten Sie eine geschossene Nilgans, Grau- oder Kanadagans (als Vergleichstiere) abgeben können. (ella.fischer@bienen-berlin.de / 0176-491313 58)


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