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Niedersachsen: Nutria-Strecke um 33 Prozent gestiegen

Nutria-im-Wasser © Frank Krautschick - stock.adobe.com
Um 33 Prozent stieg die Nutria-Strecke in Niedersachsen an.

Für einen deutlichen Zuwachs der Nutria-Strecke konnten die Jäger in Niedersachsen im vergangenen Jagdjahr sorgen. Mit 32.357 erlegten Tieren im Jagdjahr 2018/ 19 liegt die Strecke 33 Prozent über die des Vorjahres. Anders sieht es beim Schwarzwild aus. Nach dem Rekordhoch im vorherigen Jagdjahr, ging die Strecke um 20 Prozent auf 55.742 erlegte Stücke zurück. Der Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen, Helmut Dammann-Tamke sagt dazu: „Wir bejagen das Schwarzwild weiter intensiv. Der Rückgang der Jagdstrecke bei den Wildschweinen ist bundesweit zu beobachten und insofern sicher kein Indiz für eine nachlassende Bejagungsintensität in Niedersachsen“ Die Rot- und Rehwildstrecken stiegen um ein bzw. fünf Prozent an.

Neue Niederwild-Initiativen

Beim Niederwild konnte eine leicht positive Entwicklung verzeichnet werden. Neue Initiativen, wie das Projekt „Lebensraumverbund Feldflur Niedersachsen“ sollen diesen Trend künftig weiter unterstützen. Durch gezielte Fördermaßnahmen will man zum einen die Lebensräume für die Bewohner klassischer Agrarkulturlandschaften wie Rebhuhn, Kiebitz und Co. aufwerten und zum anderen den Beutegreiferdruck durch ihre natürlichen Fressfeinde reduzieren. PM


Redaktion Niedersächsischer Jäger Seit über 60 Jahren ist der Niedersächsische Jäger das Jagdmagazin zwischen Ems und Elbe.
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