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Niedersachsen lagert Zäune für ASP-Fall ein

Das Land Niedersachsen bereitet sich vorsorglich auf die Seuchenbekämpfung vor (Symbolbild).


Das Land Niedersachsen bereitet sich auf einen eventuellen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest vor. Um den Fundort eines Seuchenfalls so schnell wie möglich abriegeln zu können, hat das Land Zaunmaterial im Wert von rund 25.000 Euro bestellt. Dieses soll im Katastrophenschutzlager des Innenministeriums in Garbsen eingelagert werden. Mit der Grundaustattung an Pfählen, Litzen und Weidezaungeräten kann ein rund 20 Kilometer langer Zaun um den Fundort von infizierten Kadavern gezogen werden.

Im Notfall tausende Hektar eingezäunt

Damit liegt genug Material vor um ein Gebiet mit einem Radius von etwa 6,3 Kilometern abzuriegeln. Dies entspricht einer Fläche von zirka 3200 Hektar.

Auch andere Bundesländer planen den Einsatz von Zäunen: Baden-Württemberg hatte bereits im März Notfallpläne vorgelegt, die im Seuchenfall ein abgezäuntes Kern-Sperrgebiet von 2000 Hektar vorsehen. Darum würde sich ein gefährdeter Bezirk mit 100.000 Hektar und einer Pufferzone mit 1,2 Millionen Hektar ziehen. DPA/CL


Christian Liehner Redaktionsvolontär bei den dlv-Jagdmedien. Aufgewachsen am Bodensee. Jagdschein während des Studiums der Politikwissenschaft und Geschichte in Freiburg.
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