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Niedersachsen: Besenderter Wolf tot

Der Wolf kam nach ersten Erkenntnissen bei einem Wildunfall ums Leben.


Am Morgen des 3. Oktober wurde im Kreis Burgdorf (Niedersachsen) ein toter Wolf gefunden. Harald Stern, der Revierinhaber des Gebiets, in dem der Wolf gefunden wurde, erklärte gegenüber der Redaktion, ihm sei das Tier bei einer Revierkontrollfahrt aufgefallen. Der Wolf sei neben einer Straße in der Nähe von Uetze gelegen. Er habe daraufhin den zuständigen Wolfsberater hinzugerufen.

Wolf trägt Senderhalsband

Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) bestätigte dies auf Nachfrage der Redaktion. Es handle sich um den Rüden „Anton“, der nach ersten Erkenntnissen bei einem Verkehrsunfall zu Tode kam, erklärt die Behörde. Der Wolf trägt ein Senderhalsband.

Im Zuge eines Forschungsprojektes in Mecklenburg-Vorpommern wurde dem Tier durch die Technische Universität Dresden der Sender angelegt. "Anton" war ein Nachkomme des Kalißer Rudel. Es handelt sich laut NLWKN um den zwanzigsten toten Wolf in Niedersachsen dieses Jahr. Siebzehn davon fielen dem Verkehr zum Opfer, drei wurden illegal erschossen, so das NLWKN weiter.

Gemeinsam mit einer Fähe bildete der besenderte Rüde laut "wolfsmonitoring.com" ein bestätigtes Wolfspaar im Raum Burgdorf.


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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