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Neues JGHV-Präsidium

Das neue JGHV-Präsidium (v.l.): Friedhelm Röttgen, Josef Westermann, Werner Horstkötter, Ulrich Augstein und Josef Rieken. Foto: DH


Horstkötter war der einzige Präsidenten-Kandidat und wurde auf dem Verbandstag am vergangenen Sonntag in Fulda mit überzeugender Mehrheit wieder gewählt. Zuvor hatte er die bisherigen Präsidiumsmitglieder Wolf Schmidt-Körby, Ulrich Augstein, Werner Stein und Rainer Teschner unter Beifall aus ihren Ämtern verabschiedet. Nur Augstein kandidierte erneut für ein Ehrenamt.Dann begab sich die JGHV-Mitgliederversammlung auf Neuland. Auch „altgediente“ Vertreter der Prüfungs- und Zuchtvereine konnten sich nicht an eine solche Vielzahl von Bewerbungen für die verschiedenen Ehrenämter in den Gremien des Verbandes erinnern. Das bedeutete geheime Wahl für alle Positionen und eine Geduldsprobe für die Delegierten.
Mit größter Spannung war die Entscheidung um das Amt des Vizepräsidenten erwartet worden. Hier gewann Ulrich Augstein äußerst knapp gegen Paul Maurer (453:437 Stimmen). Neuer Obmann für das Prüfungswesen wurde Josef Westermann mit einem sehr überzeugenden Ergebnis (788), das seinem Konkurrenten Helmut Kenneweg (136) keine Chance ließ. Bei den Beisitzern setzten sich Josef Rieken (662) und Friedhelm Röttgen (486) gegen Henning Bergmann (392) durch.
Die Leitung aller Wahlgänge lag in den Händen von Margitta Albertsen. Sie führte souverän durch den rund dreistündigen Abstimmungsmarathon, sorgte für die persönliche Vorstellung aller anwesenden Kandidaten und gab abschließend noch folgende Ergebnisse bekannt:
  • Disziplinarausschuss (zwei Kammern): Vorsitzende Christoph Heimes und Reinhard Schill, Beisitzer Kuno Throm, Heidi Fitzner, Matthias Roscher und Ernst Zeimetz.
  • Stammbuchkommission (Ergänzungswahl): Hermann Hellwinkel und Dieter Höflich.
Bei so vielen Personalentscheidungen blieb kaum Raum für die Beratung von Sachfragen. Alle zuvor veröffentlichten Anträge wurden entweder zurückgezogen oder auf 2015 verschoben. Die Gültigkeit der Ordnungen für Verbandsschweiß-, Fährtenschuh- und Stöberprüfungen sowie die „Notlösung Ente“ wurden um ein Jahr verlängert.
Dieter Hupe