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Neues Jagdgesetztritt in Kraft

Die Novelle hat die Absicht, dem Lebensraum angepasste Wildbestände zu erreichen. Zum einen soll dies durch verkürzte Fütterungszeiten erfolgen, zum anderen erhofft sich die Politik eine „Verbesserung der Abschussplanung sowie deren Einhaltung“. Dazu werden künftig die Jagdausübungsberechtigten zusammen mit dem Waldaufseher und den Grundeigentümern die Verbisssituation erfassen. Bei gesetzlich festgeschriebenen Jagdjahrvorbesprechungen sollen die Beteiligten dann die maßgeblichen Faktoren der Abschussplanung erörtern und gemeinsam eine Lösung finden.
Dass sich Wildschäden aber nicht nur auf zu hohe Bestände zurückführen lassen, ist wohl auch den Politikern bewusst. Denn zur Verbesserung des Waldzustandes werden alle Erholungssuchenden einbezogen. Durch Lenkungsmaßnahmen wie ausgewiesene Mountainbike-Strecken sollen mehr Rückzugsmöglichkeiten für das Wild geschaffen werden. Ob weitere jagdrechtliche Neuerungen folgen, bleibt abzuwarten. „Es werden derzeit noch 20 Verordnungen verhandelt“, berichtete Landesjägermeister Anton Larcher gegenüber jagderleben.
BS

Den Gesetzestext im Wortlaut finden Sie hier.