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Neues Ausbildungsmodell für Berufsjäger

Karim Abassi, erster Auszubildender des Bundesverbandes Deutscher Berufsjäger.


Drei Betriebe mit unterschiedlichen Schwerpunkten bilden erstmalig gemeinsam einen Revierjäger aus – eine sogenannte Verbundausbildung. „Die Erkenntnisse über die auf unseren Beruf zukommenden Veränderungen haben dazu geführt, dass wir erstmalig in der fast hundertjährigen Geschichte des Verbandes einem jungen Menschen einen Ausbildungsplatz anbieten“, so Wildmeister (WM) Bernd Bahr, Vorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Berufsjäger (BDB). Dieses Pilotprojekt ist zunächst auf zwei Jahre angelegt.

Um den neuen Anforderungen an den Beruf des Revierjägers bzw. der Revierjägerin Rechnung zu tragen, schafft der Verband einen zukunftsweisenden Ausbildungsplatz. Im Fokus steht dabei nicht zuletzt die Koordination und Leitung von Hegegemeinschaften. Inwieweit derartige Aufgaben in Zukunft von Berufsjägern übernommen werden sollen, wird aktuell in einigen Bundesländern diskutiert.

Unterstützung durch Preisgeld

Zusätzlich zu den klassischen Themen, wie die Bewirtschaftung von Revieren und Wild, solle diese Ausbildung besonders die Verbandsarbeit als Schwerpunkt berücksichtigen. Das bedeute, dass der Lehrling für die Arbeit mit Presse und Politik und für beratende Tätigkeiten verstärkt geschult werden soll, so Geschäftsführer Hermann Wolff gegenüber der Redaktion. Unterstützung erhält das Projekt vom Orden „Der Silbernen Bruch“ in Form eines Preisgeldes.

Die drei Ausbildenden sind: Die Geschäftsstelle des BDB mit dem Kooperationsrevier des Regionalverbandes Ruhr, die Betriebsstätte Davert Hochwildring unter WM Peter Markett und WM Bern Bahr zum Thema Hegegemeinschaft - Körperschaft des öffentlichen Rechts. PM


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