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Neue Verwaltungsvorschrift

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Samstag, 24.03.2012 - 01:16
Beim Schüsseltreiben darf die Waffe künftig im Auto bleiben. Foto: BS © BS
Beim Schüsseltreiben darf die Waffe künftig im Auto bleiben. Foto: BS

Am 23. März 2012 ist die „Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Waffengesetz“ (kurz: WaffVwV) in Kraft getreten. Sie gilt als verbindliche Richtschnur für Behörden (lesen Sie hierzu auch PIRSCH 24/2011 S. 54-58).
Die wichtigsten Änderungen sind zum Beispiel der Waffentransport im Auto. Die Vorschrift besagt nämlich, dass die Waffe nicht zwingend in einem verschlossenen Behältnis transportiert werden muss. Sie darf lediglich nicht innerhalb von drei Sekunden mit weniger als drei Handgriffen schussbereit sein. Auch sind künftig Abstecher, wie etwa zur Post, auf dem Weg ins Revier erlaubt. Eine weitere Regelung ist, dass man auf Jagdreisen die Waffe nicht in einem Tresor unterbringen muss. Es genügt, die Waffe in einem abschließbaren Kleiderschrank zu verstauen, oder ein wesentliches Bauteil, wie zum Beispiel den Verschluss, zu entfernen. Der Deutsche Jagdschutzverband empfiehlt beide Verfahren zu kombinieren. Die vollständige Waffenverwaltungsvorschrift als PDF-Dokument finden Sie hier.
BS/PM