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Auf neue Jagdzeiten verständigt

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Dienstag, 11.09.2012 - 16:38
Musste scheinbar ein Bauernopfer bringen: LJV-Präsident Steffen Liebig (l.) neben Minister Jürgen Reinholz. Foto: Gränzdörfer/Deutschlandtoday © Gränzdörfer/Deutschlandtoday

Rehböcke sollen in Zukunft auf Bewegungsjagden bis 15. Januar erlegt werden dürfen. Das teilten am 10. September 2012 der Präsident des Landesjagdverbandes Steffen Liebig und Umweltminister Jürgen Reinholz (CDU) auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Erfurt mit.
Grund für die geplante Jagdzeitänderung, der nun Kabinett und Landtag zustimmen müssen, seien die hohen Wildschäden (Verbiss) im Forst und der geplante Waldumbau. Minister Reinholz betonte jedoch, dass im Freistaat im Gegensatz zu Bayern nach wie vor auf Wald und Wild gesetzt würde. "Wir wollen keine Landschaft ohne Wild, aber Wild muss in einem ausgewogenen Verhältnis zu den berechtigen Anliegen der Landnutzer stehen", erklärte der Minister. Auf Einzeljagden soll der Rehbock weiterhin am 15. Oktober enden. Zudem verständigten sich beide Seiten darauf, weiterhin an der Fangjagd festzuhalten. "Anders sind die Waschbären nicht in den Griff zu bekommen", erklärte Steffen Liebig.
CS

Einen Filmbeitrag des MDR zum Thema finden Sie hier.